Raubling/Pfraundorf – Ein erstes großes sportliches Highlight in diesem Jahr ist die Winter Olympiade in Norditalien. Ein erstes Highligth für den Verein „Hilfe für behinderte Kinder und Jugendliche im Inntal e.V.“, kurz genannt „Inntalhilfe“, war das siebte Benefizpreisschafkopfen beim Alten Wirt in Pfraundorf. Dabei sein lautet häufig das Motto der Olympioniken, dabei sein ist aber auch alles bei Kartenspielern für einen guten Zweck. „Trotz großer Konkurrenz mit der Olympischen Eröffnungsfeier und dem Franken Fasching im Fernsehen, ist der Saal wieder mit 26 Partien voll besetzt, darunter viele Stammgäste“, freute sich Schriftführer und Spielleiter Franz Ruprecht, über die 104 kartenspielenden Teilnehmer. Wenn sogar Markus Barfuß und weitere drei Spezln aus Schliersee und Hundham zum Karteln extra nach Pfraundorf kommen, muss die Veranstaltung bis weit über die Gemeindegrenzen hinaus einen guten Ruf haben. „Sche war´s, für an guad´n Zweck zu spuin“, hörte man immer wieder. Zu gewinnen gab es jeweils zwei Tischpreise, drei Damen- und drei Haupt- sowie einen Schneiderpreis. Das beste Blatt, wohl auch große Erfahrung, und damit die meisten Punkte im ganzen Saal hatte Peter Bauer aus Ostermünchen mit satten 110. Dahinter folgten Christian Karl mit 102 und Franz Göttlinger mit 101 Punkten. Für sie gab es beachtliche Geldpreise zum ersten Tisch Preis obendrauf. Bei der Damenprämierung durften Gabi Schlosser mit 82, Ingrid Westermaier mit 75 und Marianne Knefel mit 72 Punkten die Damen Sonderpreise mit nach Hause nehmen. Den Schneiderpreis, Punkte werden nicht verraten, ging an Pfraundorfs Lokalmatador Peter Roth. „Ohne die großzügige Unterstützung von der Geschäftswelt wie der Metzgerei Kürmeier Brannenburg, Flötzinger Bräu Rosenheim, Prechtl Lebensmittelmarkt Raubling, Bäckereien Bockmeier und Schmid Raubling, Hendl Heinrich Prien, Blumen Böck Raubling, Sport Schweinsteiger Oberaudorf, Schafwollspinnerei Höfer Litzldorf, Obst und Gemüse Steiner Raubling, Elektrogeräte Gschwendtner Raubling und Josef Aschenwald junior Raubling wäre der Erlös im hohen dreistelligen Bereich nicht möglich“, bedankt sich Ruprecht ganz herzlich und möchte die Wirtsfamilie Heiker für die kostenlose und unkomplizierte Überlassung des Saals und einige private Spender, die das Startgeld bezahlten, obwohl sie nicht dabei sein konnten, mit einbeziehen. I-Tüpfelchen waren auch Zusagen von Mitspielern, die dem Verein beitreten wollen. Gewinner gab es mehrere, Hauptgewinner sollen aber bedürftige Familien sein, die auch aus diesem Erlös profitieren dürfen.
„Einen geschlossenen Kreis von Notfällen, die wir zu lindern versuchen, gibt es nicht. Wir stehen vielmehr als Feuerwehr bereit auf Anfrage hin Unterstützungen zu leisten, um im Einzelfall Not zu lindern. Eltern von betroffenen Kindern kommen auf uns zu und bitten um konkrete Unterstützung in verschiedenen Fällen“ so Vorstand Herbert John zum Vereinsziel. Weitere Auskünfte über den Verein mit Sitz in Raubling im Internet unter www.inntalhilfe.de
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Fotos: Ruprecht